Prinz, Mai 2011

Mai 17, 2019 1 Minuten Lesezeit

Prinz, Mai 2011

„Individuell: leonid matthias“

„Ich liebe Ironie in der Mode“, sagt Leonid Sladkevich (l.), während der mit Perlen gefüllte Sushifisch aus Plastik an seiner Halskette wie zur Bestätigung auf und ab wippt. Neben extravagantem Schmuck designt der kreative Kopf des Labels ‚leonid matthias‘ alles außer Basics. „Basics kann jeder, das finden wir langweilig“, pflichtet ihm Geschäftsführer Matthias Gruner bei. Nach Gründungsphase in der Schönen Aussicht und Zwischenstation in einem Hinterhofatelier der Brückenstraße haben die beiden gelernten Damenmassschneider (Sladkevich hat obendrein Design studiert) 2010 ihren ersten eigenen Laden eröffnet – weitere sollen folgen. Durch das Schaufenster guckt man direkt auf den Schneidertisch. „Die Leute sollen uns bei der Arbeit über die Schulter schauen wie einem Koch beim Live-Cooking“. Hier nähen sie mal avantgardistische Mode, mal Streetwear, alle Stücke sind hochwertig, aber bezahlbar – und ausschließlich in Kleinstauflagen erhältlich: „Individualität ist schließlich der größte Trend überhaupt.“ von Markus Wölfelschneider

 


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