Frankfurter Neue Presse, Mai 2010

Mai 17, 2019 1 Minuten Lesezeit

Frankfurter Neue Presse, Mai 2010

„Run auf den neuen Laden“

Ein Laden, 50 Quadratmeter, zwei riesige Schaufenster. Endlich sind Leonid Sladkevich, Mode-Designer, und sein Partner Mattbias Gruner, der Mann fürs Geschäftliche, raus aus ihrem feinen, aber winzig kleinen Hinterhof-Atelier in der Wallstraße. Am Wochenende haben sie ihren ersten richtigen Laden eröffnet. „In bester Lage“, jubelt Leonid. Mittendrin im Sachsenhäuser ModevierteL Die neue Adresse für ausgefallene ‚leonid matthias‘ -Mode:Walter-Kolb-/Ecke Schulstraße.
Den Laden haben die beiden designt. Der Boden aus grauem Acryl, die Decke aus nacktem Beton. Sogar die Leuchten, die von ihr herunterbaumeln, sind „LM“-Design. Für die Kabel haben Leonid und Matthias in stundenlanger Feinarbeit ein silbergraues Kleid gestrickt. Ja, gestrickt! „Mit der elektronischen Strickliesel. Und danach Zentimeter für Zentimeter das Kabel eingeführt.“ Wer weiß, vielleicht kann man im neuen Laden bald auch Möbel und Wohnaccessoires kaufen. Allerdings erst, wenn Leonid mit der Klamotten-Produktion nachgekommen ist. Seine Entwürfe waren am Eröffnungstag des Shops so begehrt, dass noch vor Ladenschluss mehr als die Hälfte verkauft war. Matthias: „Wir hatten uns ein Ziel gesetzt, das Ergebnis hat es mehr als doppelt übertroffen.“ Heißt für Leonid: Ran an die Nähmaschine und neue Kleider mit Knopfleisten nähen. Die sind das aktuelle Design-Thema von „LM“. „Weil sich hinter einer Kopfleiste immer ein Geheimnis verbirgt.“ von Anja Prechel


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