Frankfurter Neue Presse, April 2010

Mai 17, 2019 1 Minuten Lesezeit

Frankfurter Neue Presse, April 2010

„Der Frühling wird bunt“

Das sind die Hits der Frankfurter Modemacher
Marinelook, Röhrenjeans, Chinohosen – die Frühjahrs- und Sommertrends 2010, die man bei Frankfurts Modemachern nicht bekommt. Denn die schwimmen gegen den Strom. Machen statt Modezirkus jede Saison ihr eigenes Ding. Gegen Mainstream und Uniformität, für Individualität und ein bisschen Extravaganz.
Leonid Sladkevich und Matthias Gruner vom Label Leonid Matthias (Wallstraße 24) setzen auf Farben. Das Frühjahr, der Sommer – sie werden bunt. Motto: Schwarz, Grau und Braun haben wir lang genug getragen. Das „Frida Kahlo Kleid“, das die beiden fürs Fotoshooting ausgesucht haben, ist so farbenfroh wie die Bilder der mexikanischen Malerin. Der Stoff kommt tatsächlich aus Mexiko, wurde mit anderen Stoffen kombiniert, bestickt, asymmetrisch geschnitten. „Architektonische Elemente sind bei uns ein ganz großes Thema“, sagt Leonid. Cut Outs auch. Heißt: Aus dem Stoff werden Teile und Formen ausgeschnitten. Auch bei den Herren. Ist das nicht ein bisschen gewagt? „Nein, wieso?“, sagt Leonid, „die Männer tragen heute so tiefe V-Ausschnitte, da kann man auch ein Stück Stoff ausschneiden.“ von Sabine Börchers


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